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CHAMÄLEON REISE: TANSANIA | Serengeti

Schon die Anreise klingt wie Urlaub: von München mit Zwischenstopp in Addis Abeba zum Flughafen Kilimanjaro. Die ewig schneebedeckte Spitze winkt zum Gruß und bleibt damit nicht lange allein. Buschböcke, Steppenzebras, Giraffen, vielleicht auch ein Büffel oder Warzenschwein und mit Glück noch ein Leopard wedeln zumindest mit dem Schwanz, wenn wir Sie durch den Arusha-Nationalpark, die sogenannte kleine Serengeti, in die wundervolle Hatari Lodge fahren. Wir kennen auch schon Ihren Lieblingsplatz: Ein langer Steg mit Feuerstelle, der aus dem Garten der Lodge ins Herz der Momella-Lichtung führt. Ein Träumchen, von wilden Tieren umzingelt und einzigartig romantisch beim Sundowner, wenn sich am Kilimanjaro die Wolken verziehen und einen unsterblichen Blick auf den rosarot beleuchteten Gletscherberg freigeben.

Die Momella Seen vom Aussichtspunkt Boma la megi

Es geht an den See. Ohne Badehose, denn der Name Momella steht für ein geschichtsträchtiges Ereignis, das vor ungefähr 6.000 Jahren seinen Anfang nahm. In einem furiosen Finale stieß der Mount Meru sein glühendes Innenleben in den afrikanischen Himmel. Dann klappte der Vulkan in sich zusammen und ließ den fruchtbaren Ngurdoto-Krater zurück, der mit den bunt schillernden Momella-Seen ein Höhepunkt im Arusha-Nationalpark ist. Aber längst nicht der einzige, denn die Kraterlandschaft wird auch Kleine Serengeti genannt. Wir nehmen den Namen wörtlich und suchen bei einer Fußsafari nach den »Little Five«, die laufend auf der Flucht vor den Hufen von Giraffen, Büffeln, Zebras, Buschschweinen und hungrigen Flamingo-Schwärmen sind. Apropos Hunger: Manchmal tut es gut, einfach nur dazusitzen und sich an der Hackordnung im Tierparadies zu erfreuen. Ganz besonders, wenn es nebenher noch Hackbrötchen gibt, besser gesagt die afrikanische Variante, jedenfalls lecker.

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Was im Ngurdoto die Flamingos, sind im Tarangire-Nationalpark die Elefantenherden. Unübersehbar treten sie in großen Gemeinschaften das Gras der Savannenlandschaft platt, und nichts, was sich ihnen in den Weg stellt, hätte eine Überlebenschance. Bis auf die monumentalen Affenbrotbäume, in denen sich die Leoparden ihr Mittagessen manchmal von oben aussuchen. Und was machen die anderen üblichen Verdächtigen? Sie tummeln sich in der Nähe des Tarangire-Flusses und warten, bis sie auf unserer Safari ihr Präsentationssoll erfüllt haben. Dann beziehen wir unser Quartier auf einer kleinen Anhöhe mit einem ungebremsten Blick in die Ngorongoro Conservation Area. Blicken Sie langsam, Sie haben Zeit, bis sich die Sonne farbenprächtig mit dem Versprechen verabschiedet, morgen wiederzukommen.

Ein Einblick ganz anderer Art, aber nicht weniger eindrucksvoll, markiert den Morgen des neuen Tages. Herzliche Dankbarkeit für Ihren Besuch empfängt Sie im Zufluchtszentrum Mwema Street Children Center, wo mit Unterstützung der Chamäleon Stiftung ausgegrenzte Straßenkinder und Waisen auf ein Leben vorbereitet werden, in dem das Lachen wieder zu Hause ist. Dann kommt der Augenblick, auf den Sie vermutlich die ganze Zeit schon hinfiebern. Mit jedem Kilometer wird das Land »serengetischer«. Schon auf der Fahrt in das berühmteste Wildgebiet Afrikas mit seinen riesigen Tierherden unternehmen wir die ersten Safaris, bis wir schließlich im Serengeti Wildcamp unsere Zelte mit eigener Dusche und WC beziehen. Die wundervolle Atmosphäre am Lagerfeuer unter einem nie erlebten Sternenhimmel ist immer noch nicht das Ende dieses Tages, denn von Ihrem Bett aus geht der Blick in die Weite der Serengeti, während von dort ein angenehmer Luftzug zu Ihnen hereinweht.

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»Endloses Land«, so haben die Massai die Serengeti getauft. Die UNESCO hat das komplexeste und am wenigsten gestörte Ökosystem Afrikas zum Weltnaturerbe erklärt. 1,6 Millionen Pflanzenfresser und Tausende Raubtiere wandern durch den über 14.000 Quadratkilometer großen Park. Riesige Tierherden, die Big Five und nahezu alle Antilopenarten, Böcke, Streifengnus, Steppenzebras, Gazellen, Giraffen, Affen, Reptilien und Flusspferde sind hier versammelt. 20.000 Wasservögel auf einem Fleck sind normal. 500 verschiedene Arten Vögel, darunter allein 34 Raubvögel, schreien, krächzen, trällern und fiepen uns ein Begrüßungsständchen. Ein strammes Tagesprogramm, trotzdem zeigt sich die ganze Magie mitunter in einzelnen Bildern, wenn auf dem Inselfelsen ein Löwe schläft oder Geparden ihr Mittagessen durch das Gras jagen.

Eine Safari geht noch, denn irgendeinen der wilden Gesellschaft haben Sie bestimmt noch nicht heimlich am Horn gepackt oder am Schwanz gezogen. Einen halben Tag geht das Abenteuer Serengeti in die Verlängerung, und wenn auch der Abschied nicht leichtfällt, das Ngorongoro Wildcamp wird Sie mit einem seltenen Schauspiel entschädigen. Denn seine Safarizelte mit eigenem Bad stehen erhöht auf Plattformen, von deren Veranden Sie einen großartigen Blick über die Weite der Savanne bis an den Punkt haben, der geheimnisvoll in der Ferne glitzert. Das ist der Eyasi-See, der je nach Jahreszeit aus Wasser mit Salz oder Salz mit etwas Wasser besteht, was seine spektakulären Färbungen erklärt.

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Das Szenario zur Entstehung des Ngorongoro-Kraters muss man sich einmal vorstellen: Es macht gigantisch Bumm und der Vulkanberg ist Geschichte, einfach weggepustet. Übrig bleibt ein Krater von rund 20 Kilometern Durchmesser, etwa 1.700 Meter über dem Meeresspiegel und rundherum von 400 bis 600 Meter hohen Wänden eingefasst. Ein riesiger Zoo mit der höchsten Raubtierdichte Afrikas. 25.000 Wildtiere, von denen die meisten ihr Leben lang den Krater nicht verlassen. Ein bisschen Glück und Sie werden die Big Five vor der Linse haben. Dann tun wir es den Herden gleich und wandern durch die eindrucksvolle Landschaft, gelegentlich freundlich gegrüßt von Massai aus den umliegenden Dörfern. Wie könnte man solch einen Tag besser beschließen als mit der grandiosen Aussicht aus Ihrem komfortablen Safarizelt. Und den Traumbildern des Tages, sobald Sie Ihre Augen schließen.

Abflug zum horizontalen Teil Ihrer Reise. Doch keine Hektik, sonst hätten die Massai ihren Begrüßungssong ganz umsonst einstudiert. Tradition aus tief verwurzeltem Stolz, der zu der halbnomadischen Volksgruppe gehört wie ihre auffällige Kleidung und das phänomenale Geschmeide der Frauen. Geben Sie die Hoffnung auf, sich so einen traditionellen Ohrschmuck anzulegen, Sie müssten Ihre Ohrläppchen zuvor auf die Größe einer Untertasse ausdehnen. Was sonst noch an faszinierenden und überraschenden Ritualen zum Leben im Massaidorf gehört, möchten sie Ihnen gern selbst zeigen. Und wenn Sie danach aus dem Stand einen Meter senkrecht hüpfen können, haben Sie schon viel gelernt. Nun aber endgültig ade, denn der Flieger nach Sansibar wartet, wo Sie freie Auswahl haben: weiter mit paradiesischen Abenteuern oder toter Mann spielen in wohltemperierten Mulden an kilometerlangen Puderzuckerstränden in Blütenweiß. Wir ahnen schon, wofür Sie sich entscheiden werden. Gute Nacht.

Welch ein Zauber, der sich um Sansibar aus jenen Zeiten rankt, als der Archipel noch Gewürzinsel hieß. Nelken, Muskatnuss, Zimt und Pfeffer sind aber nur die eine Seite der legendären Erzählungen, die andere spricht für sich und gilt schon lange als Weltkulturerbe: der alte Kern, das historische Zentrum von Sansibar-Stadt. Beides verschmilzt zu einem Fest der Sinne in den Häusern der Altstadt, auf dem Markt, im House of Wonders. So können zauberhafte Einblicke auch zu einem Lehrpfad werden, weil wir den Duft der Gewürze zwar kennen, aber keine Vorstellung von den zugehörigen Pflanzen haben. Nach unserer Spice-Tour in das Dorf Mangapwani wissen Sie das alles, und wie man damit sansibarisch kocht, ist nun auch kein Geheimnis mehr. Aber ein Geheimtipp wartet noch auf Sie. Wie ein faltenfreies Tuch liegt der Indische Ozean in schönstem Türkis und ringt mit einem endlosen Strand aus Vanillezucker um die Vorherrschaft Ihrer Gefühle. Barfuß werden Sie das Paradies betreten. Willkommen im AQUA Beach Resort & Spa.

Es war ein lang gehegter Traum: ein eigenes Chamäleon-Resort auf Sansibar. Ein Refugium exklusiv für unsere Gäste, damit sie nach ihren Safariabenteuern ein selig machendes Plätzchen haben, wo sie sich unbekümmert dem Stoffwechsel hingeben können. Wo das einzig vernehmbare Geräusch das einer Kokosnuss ist, die mit einem gedämpften Plopp in den butterweichen Sand fällt. Jetzt ist es fertig. Mit einem Unendlichkeitspool, der nahtlos in die wohltemperierte Backpulverzone übergeht. Mit Ruhe spendenden Komfortvillen, durch die das Säuseln der Palmen weht. Einem Beauty-Spa gegen die Lachfalten, Open-Air-Bar, Moonlight-Restaurant und hundertmal am Tag die Frage, ob zum Glück noch etwas fehlt. Sie werden bleiben wollen oder wiederkommen müssen, denn in Sansibar-Stadt wartet unerbittlich der Flieger, der Sie via Addis Abeba nach München zurückbringt.

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